Wenn die Natur zurückkommt…..

wäre ein schöner Titel für eine Fotostrecke in unserer Gasse.
In den letzten Jahren konnten wir durch gezielte Zufütterung bereits bei Vögeln einen schönen Erfolg erzielen.          Von einer erstmals von Raben, Elstern, Tauben, Blaumeisen und Turmfalken bewohnten Gegend, wuchs die Vogelvielfalt stetig an. Nun, im dritten Jahr der Fütterung, haben sich in den Nistkästen und Bäumen im nahen Umfeld Eichelhäher, Amseln, Buchfinken, Buntspechte, Feld- und Haussperlinge, Garten- und Hausrotschwanz, Girlitz, Grünfinken, Kleiber, Kohlmeisen, Schwalben, leider kann man nicht erkennen welche Art, die sind leider zu schnell und nisten nicht bei uns, Rotkehlchen, Stieglitz und Tannenmeisen niedergelassen. ABER dass ist nicht DAS Thema, schöner ist es doch, wenn die Wildtiere kommen, weil sie sich sicher und wohl fühlen und zudem im Vorgarten und auf der anliegenden Wiesen- und Freifläche ihr natürliches Futter finden. So eben auch dieser süße Feldhase, welcher übrigens in der Vergangenheit bereits mehrere Male von Nachbarn eingefangen und auf den ca. 2-3 Kilometern entfernten Feldern wieder ausgesetzt wurde. Wie es aber scheint, fühlt er sich sichtlich wohl, besucht uns immer wieder und bedient sich gerne an den überreifen Mirabellen, Pflaumen, Zwetschgen, unseren Tomaten und Kräutern sowie den Kräutern und Pflanzen aus der Bienenwiesenmischung die wir gesät haben. Solange man nicht versucht sich ihm auf näher als 3-4 Metern zu näher, bleibt er sogar sitzen und beobachtet eine nur. Man könnte fast schon meinen dass er weiß, dass er in unserer Gasse sicher ist. Schön wenn die Natur zurückkommt

Dennoch, der Lepus europaeus, der Feldhase, steht bereits seit langem auf der Roten Liste und so süß sie auch sind, so schön es auch ist diese Tiere im Vorgarten vor der Haustüre anzutreffen, so alamierend ist es auch.

Quelle:
https://www.nabu.de/

Feldhasen flüchten in die Städte

„Die Zunahme von Monokulturen in der Landwirtschaft führt auch beim Feldhasen zur „Landflucht“. Inzwischen ist der grundsätzlich sehr scheue Feldhase auch in Städten anzutreffen. Ihn treibt dabei vor allem die Nahrungssuche an.        In Großstädten liegende Brachflächen sind teilweise über Jahrzehnte ungedüngt und beherbergen daher eine vielfältige Flora, die den Hasen eine abwechslungsreiche Nahrung bietet. Diese Entwicklung kann jedoch keine Alternative sein. Ein wichtiger Beitrag zum dauerhaften Schutz des „Osterhasen“ ist eine naturverträglichere Landwirtschaft.“